Ausrüstung beim Gerätetauchen

Ausrüstung beim Gerätetauchen

Hobbies gibt es viele: Die einen probieren gerne ihr Glück im Kasino oder bei Automatenspielen aus, wiederum andere haben Spaß daran, Motorrad zu fahren oder ihr Auto zu tunen. Wer sich gerne im sportlichen Bereich auslebt, insbesondere in und unter Wasser, wird mit Sicherheit schon einmal auf den Begriff des „Gerätetauchens“ oder „scuba divings“ gestoßen sein. Hierbei taucht der Taucher mithilfe diverser Ausrüstungsgegenstände und kann in der Regel problemlos und für mehrere Stunden die Tiefen der Unterwasserwelt erkunden. Im Gegensatz zum ursprünglichen Tauchen, dem Apnoetauchen, kommen hierbei viele verschiedene Hilfsmittel zum Einsatz, die das moderne Tauchen entscheidend prägten und revolutionieren konnten. Während früher das Tauchen oftmals zugunsten vom Bergen verschiedener Schätze oder der Nahrungsbeschaffung vollzogen wurden, kann man heute auf beruflicher oder rein freizeitlicher Ebene dem Tauchen nachkommen. Doch welche Ausrüstung wird beim Gerätetauchen benötigt und worauf darfst du auf keinen Fall verzichten? Existieren auch weitere optionale Gegenstände, die deinen Tauchgang verbessern können und dir ein schönes Erlebnis bescheren? Dieser Artikel wird es dir verraten!

Wichtige Ausrüstungsteile

Beim normalen Tauchen bildet die sogenannten Grundtaucherausrüstung (ABC-Ausrüstung) für Sporttaucher sowie Rettungsschwimmer eine Tauchmaske mit Sichtfeld, Tauchflossen und einen Schnorchel. Dies sind die Basics, welche dafür sorgen, dass man sich unter Wasser gut bewegen kann. Im Gegensatz dazu kommt beim Gerätetauchen bzw. Sporttauchen ein Drucklufttauchgerät zum Einsatz. Hierfür steht der Begriff SCUBA: Self Contained Underwater Breathing Apparatus, zu Deutsch: Ein autonomes Unterwasser-Druckluft-Atemgerät. Dieses Gerät ist essenziell und namensgebend für das Scuba Diving und besteht aus verschiedenen wichtigen Komponenten. Zum einen besteht es aus einer oder mehreren Druckluftflaschen (zu Englisch: tank), welche mit komprimierter Luft oder einem anderen Atemgas gefüllt sind. Außerdem besteht das Gerät aus einem Atemregler, welcher auch Lungenautomat genannt wird und dazu dient, den Flaschendruck auf den jeweiligen Umgebungsdruck zu reduzieren. Dies geschieht über zwei hintereinander geschaltete Stufen. Die dritte essenzielle Komponente für das Druckluftgerät ist eine aufblasbare Tarierweste, welche auch als Jacket bezeichnet wird. Diese reguliert den Auftrieb. Zur ersten Stufe des Atemreglers wird ein Infiltrator zugunsten des Aufblasens oder Ablassens der Tarierweste sowie ein Finimeter genutzt, um den verbleibenden Flaschendruck anzubringen. Dabei wird die Flasche an einer sogenannten Tarierweste festgemacht. Außerdem wird ein Reserveatemregler angebracht. Zusätzlich wird beim Tauchen im kalten Wasser die Nutzung von zwei separaten Stufen empfohlen.

Zusätzliches Equipment für das Gerätetauchen

Außerdem gehört zur Taucherausrüstung ein Tauchanzug, welcher zum Kälteschutz dient, sowie Bleigewichte, welche den Auftrieb des Tauchers kompensieren sollen. Diese Gewichte werden üblicherweise an einem Gurt befestigt, welcher eine verstellbare Schnalle beinhaltet. Außerdem können sie in Taschen verstaut werden. Der Tauchanzug unterscheidet sich dabei zwischen Halbtrockenanzug oder Nasstrockenanzug, außerdem gibt es Neoprenanzüge und Trockenanzüge. Besonders dann, wenn das Wasser sehr kalt ist, empfehlen sich Anzüge und Taucherhandschuhe sowie –füßlinge aus Neopren. Zusätzlich empfiehlt sich eine Kopfhaube, denn die meiste Wärme geht über den Kopf verloren. Des Weitere gehört zum Gerätetauchen ein Tiefenmesser, mithilfe dessen man sich die aktuelle Tauchtiefe anzeigen lassen kann. Meistens sind diese in modernen Tauchcomputern integriert. Man kann sich damit außerdem auch die maximale Tiefe des aktuellen Tauchgangs anzeigen lassen, als Alternative bietet sich eine Taucheruhr an.